29.04.2022 | L34. Weltcup | Tauberbischofsheim | WC – Sen [w]

29.04.2022 | Tauberbischofsheim

PSV-Athletin Zsófia Posgay scheitert knapp im Vor-64er-Tableau

Vier Fechterinnen vom PSV Stuttgart schafften es in das mit absoluter Weltklasse gespickte Feld der besten Florettfechterinnen in Tauberbischofsheim. Herausragend Zsófia Posgay, die äußerst unglücklich um zwei Treffer am 64er-Tableau scheiterte.

Aline Rustler, Greta Vogel, Mia Jakob und Zsófie Posgay vertraten die weißblauen Farben des PSV Stuttgart bei diesem Weltcup, wo außer den Russinnen alles da war, was Rang und Namen hat. Dass es hier für zumindest drei PSVlerinnen in erster Linie um Erfahrung sammeln ging, zeigte sich sehr schnell. Alle drei Mädchen schafften einen Sieg, der aber nur Mia Jakob, mit 17 Jahren die jüngste Teilnehmerin, in die Direktausscheidung brachte, da sie eine Sechserrunde hatte. Hier wurde sie dann von der deutschen Nationalfechterin Golubitzky mit 15:2 eliminiert. Vogel und Rustler kämpften zwar verbissen, aber beiden fehlte jeweils ein Treffer zum zweiten Sieg und Aufstieg. Posgay tat sich auch schwer in der Vorrunde, aber im entscheidenden Moment war sie da und landete mit zwei Siegen in der Direktausscheidung. Hier traf sie auf die an Nummer 30 gesetzte Ukrainerin Budenko, die sie in einem spannenden und hochklassigen Gefecht mit 15:10 aus dem Turnier warf. Auch ihre nächste Gegnerin, Sopit, kam ebenfalls aus der Ukraine und Zsófie legte los wie die Feuer-wehr, setzte Treffer um Treffer und holte eine 9:3 Führung heraus. Danach stellte die Ukrainerin um und plötzlich stand es 14:13 für die Ukrainerin, die mit einem konsequenten Angriff den letzten Treffer setzte und in das 64er-Tableau am zweiten Tag einzog.
Text: Michael Kühner, Foto: PSV Stuttgart
Platzierung der Damen Sen:
096. Zsófia Posgay
154. Mia Jakob
157. Greta Vogel
158. Aline Rustler
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Von stefankieckbusch / Administrator an Apr 29, 2022