Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Direktion Marke und Erlebnis des VFB Stuttgart wollten etwas Außergewöhnliches erleben. Der Chef, Afram Kakur, kam mit seiner Mannschaft in die Scharrena-Fechthalle, um ein Fechtturnier durchführen, und festzustellen, wer ist der oder die Nummer eins aus seiner Truppe. Die Mitarbeitenden hatten allerdings vom Fechten so viel Ahnung wie Fechtsportler vom Turniertanzen. PSV-Cheftrainer Michael Kühner heizte den VFB-Männer und Frauen kräftig ein. Mit großem Ehrgeiz und Begeisterung floss der Schweiß schon nach Gymnastik und Beinarbeit in Strömen. Neue Muskeln wurden entdeckt und nachdem die Truppe erste Stoßübungen hinter sich gebracht hatte, die Grundregeln des Fechtens einigermaßen beherrschte, und sich in die Fechtkleidung gewunden hatte, fieberte sie dem Kampf Mann gegen Mann oder Mann gegen Frau entgegen. Und sie gaben alles. Insbesondere Siege gegen den Chef führten zu Jubelstürmen, die Athleten bei Weltcup-Turnieren in nichts nachstanden. Cacau, Fußballlegende des VFB, legte sich auch gleich mit dem Kampfrichter an, weil er mit einer Entscheidung nicht einverstanden war. „Diskussionen mit den Schiedsrichtern, das steckt noch von früher drin!“ Nach zwei Stunden harter sportlicher Arbeit, stiegen die VFB- Athletinnen und Athleten klatschnass aus ihren Fechtklamotten und stellten sich zur Siegerehrung und zum Gruppenfoto auf. Trotzdem sie bis zum Umfallen kämpften, gingen Afram Kakur und Cacau nicht als Turniersieger vom Platz: Gold und Silber blieb bei einem Mitarbeiter und einer Mitarbeiterin. „Es war ein tolles Event, uns hat das riesig Spaß gemacht,“ bilanzierten Afram Kakur und Cacau den erfolgreichen Auftritt. Und nachdem unsere Nachwuchskids noch auf ihren Fechthandschuhen von Cacau ein Autogramm abgeholt hatten, konnte wieder zum normalen Training übergegangen werden.

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By kielariane / Editor on März 18, 2026