Nach erfolgreicher Qualifikation machten sich die PSVler Mona Lisa Merkert und Stephan Bair auf den langen Weg zur Veteranen-WM an den Persischen Golf ins kleine Inselkönigreich Bahrain. Trotz glänzender Kulisse reisten beide nicht unter idealen Voraussetzungen an, denn Verletzungen hatten ihre Vorbereitung beeinträchtigt.
Für Stephan Bair begann das Turnier holprig. Die Vorrunde lief nicht wie gewohnt, und es wurde schnell klar, dass er aufgrund seiner Verletzung nicht seine volle Leistungsfähigkeit abrufen konnte. Doch im K.o.-Tableau zeigte er eindrucksvoll seinen Kampfgeist: Mit einem deutlichen 10:4 gegen den Deutschen Vossenberg meldete er sich zurück. Im 32er-K.o. musste er sich dem Italiener Di Russo geschlagen geben.
Einige Tage später griff Mona Lisa Merkert ins Turniergeschehen ein – und zeigte, dass mit ihr zu rechnen war. Vier Siege in der Vorrunde verschafften ihr ein Freilos im 32er-K.o., in dem sie selbstbewusst mit 10:4 dominierte. Erst im Gefecht um den Einzug ins Achtelfinale stoppte sie die Französin Grassin. Am Ende stand ein beachtenswerter 13. Platz.
Auch die Teamwettbewerbe standen auf dem Programm. Stephan Bair erreichte mit der deutschen Mannschaft Platz vier. Nach klaren Erfolgen über Kanada (45:23) und die USA (45:34) verpassten sie gegen die neutral startenden russischen Athleten nur knapp das Finale (44:45) und mussten sich anschließend im Kampf um Bronze Großbritannien geschlagen geben.
Das deutsche Damenteam startete nach einem Freilos mit einer Niederlage gegen Ungarn. Nach einem deutlichen Sieg über Kanada (44:21) endete der Wettbewerb für die Mannschaft im Gefecht gegen Frankreich – Platz sechs.
Ergebnisse:
DFL Vet-40: Merkert (13.); Team: (6.)
HFL Vet-50: Bair (29.); Team: (4.)

