Mit Kirill Schimann, Michel Mäder bei den U17-Jungs und Assol Chakyr bei den Mädels, waren drei PSV-Nachwuchsfechter für das internationale Turnier qualifiziert. Kirill Schimann, der die deutsche U17-Rangliste souverän anführt, startete mit einer 5/1 Vorrunde, Michel Mäder tat sich etwas schwerer und schloss seine Runde mit 3/3 ab. Schimann und Mäder gewannen souverän ihre ersten K.o.-Gefechte. Mit 15:5 besiegte Schimann den Saudi Ratiq und Mäder mit 15:6 den Engländer Picton. Im 64er-K.o. verabschiedeten sich die PSV-Jungs aus dem Turnier. Schimann brachte eine 14:12 Führung gegen den Ukrainer Shevchenko nicht nach Hause und Mäder hatte gegen den Franzosen Blanchard mit 15:9 das Nachsehen.
Am nächsten Tag startete Assol Chakyr mit zwei Siegen und drei Niederlagen in das Turnier. Bereits im 128er-K.o. musste sie gegen die chinesische Schwedin Su antreten. Mit einem 10:9 Vorsprung startete sie in das zweite Drittel. Ihre Gegnerin drehte jedoch den Spieß um, und gewann am Ende mit 15:11 gegen die PSV-Athletin.
Mäder und Schimann stellten die halbe deutschen Equipe am nächsten Tag. Nach Siegen gegen Polen 5 mit 45:25 und einem hauchdünnen 45:42 gegen Ungarn standen die Deutschen im Viertelfinale. Schimann, der an diesem Tag in blendender Form auflief, sicherte als Schlussfechter den Sieg für das Team. Gegen Frankreich zwei lieferten die Jungs nochmals unter der Führung von Schimann einen beherzten Kampf. Letztendlich waren die Franzosen zu stark und siegten deutlich mit 45:34. In den Platzierungskämpfen war dann die Luft raus, Zwei Fechter hatten muskuläre Probleme, und Deutschland landete auf Rang acht im Endergebnis. Assol Chakyr focht für Deutschland zwei und belegte mit ihrem Team nach einer Niederlage gegen Polen zwei mit 45:41 Platz elf.
Ergebnisse: HFL.: Schimann( 40.), Mäder (58.), DFL.: Chakyr (82.).
Michael Kühner

