Die PSV-Fechtabteilung schließt traditionsgemäß die Saison mit der Bühlertann Zeltfreizeit
ab. Eine Kultveranstaltung und ein absolutes Muss für den PSV-Nachwuchs. In der idyllischen
und mittlerweile heimischen Gemeinde in der Nähe von Schwäbisch Hall, ließen mehr als 20
Fechterinnen, Fechter, Trainer und Trainierinnen jeden Alters eine erfolgreiche Saison
ausklingen.
Die Anreise am Freitag erfolgte, wie gewohnt per Zug, welches schon das erste kleine
Abenteuer für viele war. Am alten Sägewerk angekommen, mussten die Zelte aufgebaut
werden. Für manche war dieser Akt schon eine große Herausforderung, aber in den
Abendstunden standen dann die letzten Zelte und die Belegungsfragen waren geklärt. Die
Betreuer stellten die Teams für das Wochenende zusammen. Wie immer stand ein straffes
Programm an Aufgaben für die Gruppen an, denn schließlich ging es um Sieg und Niederlage.
Ein Teamname musste gesucht werden, eine Flagge entworfen und eine Gruppenhymne
gedichtet werden. Nach dem ganzen Schaffen wurde es Zeit, sich abends beim Grillen zu
stärken und sich schon mal auf die anstehende Nachtwanderung zu freuen, welche der
Höhepunkt des Freitags war. Insgesamt vier Stationen gab es auf besagtem kleinem
Abenteuer zu bewältigen. Den richtigen Weg zu finden war nicht immer einfach und
Betreuer, die aus dem Maisfeld sprangen, sorgten für den einen oder anderen Schreck. Am
Samstag stand das Geländespiel an, welches den Ehrgeiz unserer jungen Sportler und
Sportlerinnen weckte. Die gewonnenen Punkte entschieden auch über den Gesamtsieg der
Zeltfreizeit, doch nach wie vor stand der Spaß im Vordergrund, den unsere Jüngsten auf
jeden Fall hatten! Das Abendprogramm bestand aus dem Allseits beliebten Casino, bei dem
um die heißbegehrten „Bühlies“ gezockt wurde. Der Roulette Tisch war, wie jedes Jahr ein
voller Erfolg, ebenso wie die diversen Karten und Würfelspiele. Am Sonntag stand dann das
Highlight des gesamten Wochenendes an: Die legendäre Bühler-Taufe. Erstteilnehmer der
Bühlertann Zeltfreizeit werden bei diesem Ereignis auf einen Spitznamen getauft, welcher
entweder zur Persönlichkeit passend, lustig, in den meisten Fällen aber beides war. Dann
war es Sonntagmittag und die Elternschar traf ein, um ihre glücklichen aber doch vom
Wochenende erschöpften Kinder abzuholen. Beim Abschlussessen wurden die inszenierten
Theaterstücke der Teams vorgeführt, welche kulturelle Glanzleistungen darstellten und dem
typischen PSV-Teamgeist entsprangen.
Für den krönenden Abschluss eines coolen Wochenendes sorgte Chefköchin Sandra, die
über das ganze Wochenende die PSV-Familie mit überaus leckerem Essen, wie Spaghetti
Bolognese oder einem köstlichem Curry verwöhnte. Victor hatte das Wochenende perfekt
vorbereitet und war als Chef de Mission immer am Ball und auf der Höhe. Euch beiden ganz
herzlichen Dank !
Nun war es aber wieder Zeit nach Hause zu gehen. Die Zelte waren schneller abgebaut, wie
sie aufgebaut waren und der erschöpfte, aber glückliche PSV-Nachwuchs, der bereits nach

dem Ortsschild von Bühlertann selig dahinschlummerte, hat nun sechs Wochen
Erholungszeit, bis der Trainingsalltag in der Scharrena wieder beginnt.
Len Müller

Über den Autor

Von timoschmitt / Administrator, bbp_keymaster an Aug 09, 2023